Die Bruderschaftsvergleichswetkämpfe werden jährlich in den Wintermonaten, i. d. R. zwischen September und April, ausgetragen. Dabei schießt jede Mannschaft in einer Hin- und einer Rückrunde gegen jede Mannschaft der eigenen Bezirksklasse. Derzeit gibt es zwei Bezirksklassen mit insgesamt 13 Mannschaften. Mehr zu der Aufteilung der Mannschaften finden Sie in den Untermenüpunkten zu den jeweiligen Saisons.

An einem Wettkampf können bis zu zehn Schützen einer Mannschaft teilnehmen. Die Ergebnisse von sechs Schützen kommen dabei in die Mannschaftswertung, diese sind vor Beginn des Wettkampfs zu benennen. Die besten vier Ergebnisse dieser sechs Schützen werden zum Mannschaftsergebnis addiert. Die Mannschaft mit den meisten Ringen gewinnt. Es werden pro Schütze 15 Schuss geschossen.

Neben der Mannschaftswertung gibt es eine Einzelwertung. Zu dieser werden auch die Ergebnisse der Schützen gezählt, deren Schussleistung nicht mit in die Mannschaftswertung einfließt. Beide Wertungen, Mannschafts- und Einzelwertung, werden am Ende der Saison ausgewertet. Die beste Mannschaft steigt eine Bezirksklasse auf und erhält einen Pokal, die schlechteste Mannschaft steigt eine Bezirksklasse ab. Die drei besten Schützen einer Bezirksklasse erhalten jeweils einen Pokal.

Die beste Mannschaft der ersten Bezirksklasse steigt nicht automatisch in die Bereichsklasse auf. Da nur eine Mannschaft aus der niedrigsten Bereichsklasse absteigt und es mehrere Bezirksverbände gibt, aus denen der jeweils Bestplatzierte ein Anrecht auf den Aufstieg hat, werden die Ergebnisse der Bestplatzierten aller Bezirksverbände verglichen. Die Mannschaft mit der höchsten Anzahl an Ringen steigt auf, alle anderen verbleiben in den jeweiligen Bezirksklassen. Schießen verschiedene Bezirksverbände unterschiedliche Schusszahlen, bspw. 15 und 30 Schuss, so werden die Ergebnisse hochgerechnet, um sie miteinander zu vergleichen. In diesem Fall würde also das Gesamtergebnis der Mannschaft, die nur jeweils 15 Schuss pro Wettkampf schießt, verdoppelt werden.